Edgar Degas

Veröffentlicht auf von roth

Schon mit 18 Jahren richtete sich Edgar Degas zu Hause bei seinen Eltern ein Atelier ein. Nach dem Besuch des Collège Louis-Le-Grand begann Degas 1853 ein Jura-Studium an der Sorbonne. In der gleichen Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Gemäldesammlung alter Meister im Louvre. Bereits nach einem Jahr brach er das Studium ab und nahm Unterricht beim Maler Louis Lamothe.  den beiden Jahren 1855 und 1856 besuchte er die École des Beaux-Arts. Er begegnete dem französischen Maler und Grafiker Jean Auguste Dominique Ingres und erhielt von ihm wichtige Impulse. In den drei nächsten Jahren verweilte Degas in Italien bei Verwandten, besonders in Florenz und Neapel. Während eines Aufenthalts in Rom beschäftigte er sich in der Villa Medici mit Malerei und studierte die alten italienischen Künstler.
Er kopierte viele Künstler und verbrachte noch einige Zeit in Florenz und Neapel. Er widmete sich immer mehr dem natürlichen Licht als Stilmittel seiner Malkunst und beteiligte sich mit zehn Bildern an einer Pariser Ausstellung der
Impressionisten.
Degas begegnete Édouard Manet, Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir, mit denen er freundschaftliche Verbindungen aufnahm.
Sein  Stil: Bewegung und Haltung der Personen sind scharf festgehalten, das Bild mit seiner räumlichen Wiedergabe wirkt in seiner Konzeption wie eine fotografische Momentaufnahme. Dazu verwendete er Pastellfarben.
1889 erblindete er, er musste die Malerei aufgeben, doch nicht seine künstlerische Tätigkeit. In der Folgezeit beschäftigte er sich mit der Bildhauerei und schuf Pferde, Frauenakte oder Tänzerinnen.

 
Werbung
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post